Der Wallfahrtsort Římov in Südböhmen entstand während des Dreißigjährigen Krieges in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Älterer alternativer Name der Wallfahrtsstätte auf Deutsch wurde Řimau geschrieben und Rschimau ausgesprochen. Sein Gründer war der Jesuit Jan Gurre, der aufgrund von Visionen Jesu Christi und der Jungfrau Maria rund um Řimau 25 Kapellen errichtete, die an das Leiden Jesu in Jerusalem erinnern. Dazu errichtete er auch eine kleine Loretokapelle.