Priesterbruederschaft St. Petrus (FSSP), vertreten durch seinen gleichnamigen eingeschriebenen Verein, erwarb das Gebäude des Pfarrhauses von der römisch-katholischen Pfarre Řimau zum Preis von 4.364.000 Kč (ca. 172.500 €) mit dem Ziel der Rekonstruktion und der Einrichtung des Sitzes der geistlichen Verwaltung der Pfarrei.
Der Preis wurde auf Grundlage eines Sachverständigengutachtens vom 20. Februar 2021 auf 5.364.140 Kč (ca. 212.000 €) festgesetzt und um 1.000.140 Kč (ca. 39.500 €) reduziert, unter Berücksichtigung vorheriger Investitionen in Höhe von etwa 1.500.000 Kč (ca. 60.000 €), die das Kněžské bratrstvo sv. Petra bereits in die Immobilie getätigt hatte.
Die Pfarrei Řimau wurde bereits am 1. August 2019 durch einen Vertrag zwischen der FSSP und dem Bistum Budweis gemäß Kan. 520 CIC in die Verwaltung der Priesterbruederschaft St. Petrus übertragen. Von den Mitteln, die die Pfarre auf diese Weise erhielt, musste sie 75 % an das Bistum Budweis abführen, welches der Pfarre im Gegenzug 5 % zur Mitfinanzierung des Projekts „Erneuerung des Wallfahrtsortes Řimau“ aus dem IROP-Förderfonds (mit Kosten über 100 Millionen Kč, ca. 3,95 Mio. €) zurückgab.
Das Bistum Budweis sicherte sich im Falle eines Wiederverkaufs des Pfarrhauses ein Vorkaufsrecht, und die Priesterbruederschaft St. Petrus verpflichtete sich, das Pfarrhaus für die Bedürfnisse der Pfarre Řimau als Sitz seiner Priestergemeinschaft zu nutzen.
Der Hauptgrund für den Kauf des Pfarrhauses war, dass die FSSP als Investor für die geplanten Renovierungsarbeiten auftreten würde.